"Sie müssen alles so bauen und umbauen , dass die Pidkarpatska Rus zum Park von Mitteleuropa wird. "Unsere Region ist wirklich einmalig und originell. Es gibt heir verschiedene Völker, Religionen, Landschaften und natürlich das wichtigste - die Menschen, die dieses TRANSKARPATIEN aufgebaut haben. Hier findet jeder etwas Eigenes, gleichzeitig Ungewöhnliches und Interessantes.
Alles Interessante nimmt dabei seinen Anfang natürlich auch in der romantischen und geheimnisvollen Vergangenheit von Transkarpatien.
Während der ganzen Geschichte wurde das Leben unseres Volkes von bestimmten Personen, die das Land besetzt haben, beinflusst. Viele sind in Erinnerung als gute Leiter geblieben, für viele sind Denkmäler und Gedanktafeln errichtet worden, andere, im Gegensatz dazu versuchte man, zu vergessen. Aber die Geschichte bleibt eben Geschichte:
Getho-Dakischer Staat:
Burebista - Feldherr der Gheto-Daker, 40er Jahre v. Chr.
Dezebal - Feldherr der Gheto-Daker, 106 v. Chr.
Römisches Reich (Grenzprovinz Dakien)
Mark Ulypij Trajan - Kaiser (98-117 n. Chr.)
Awarenverband
Awarische Feldherren - im 6. - 7. Jhd
Großmähren
Swjatopolk - mährischer Fürst (874-894).
Er besaß die Westregion des historischen Transkarpatiens Wahrscheinlich war der legendäre Fürst Laborez ihm untergeordnet.
Erste Herrschaft Bulgarien
Simeon - Zar (892-927)
Er kontrollierte das Flachland der Region
Ungarisches Königreich
Dynastie von Fürst Arpad
(904-907)
Ischtwan I. der Heilige, 1000 -1038, erster König
Peter, 1038-1041
Schamujel Aba, 1041-1044
Peter, 1044-1046
Endre I., 1046-1061
Bejla I., 1061-1063
Schalamon, 1063-1074
Hejsa I., 1074-1077
Laslo I. der Heilige, 1077-1095
Kalman I , 1095-1114
Ischtwan II., 1114-1131
Bejla II. Slipyj, 1131-1141
Hejsa II., 1141-1161
Ischtwan III., 1161-1173
Anti-Laslo II., 1162-1163
Anti-Ischtwan IV., 1163-1164
Bejla III., 1173-1196
Imre, 1196-1204
Laslo III., 1204-1205
Endre II., 1205-1235
Bejla IV., 1235-1270
Ischtwan V., 1270-1272
Laslo IV., 1272-1290
Endre III., 1290-1301, der letzte von Arpadovitsch
Der Kampf um die Macht
Wazlaw, 1301-1305
Otto, 1305-1308
Dynastie der italienischen Anjou
Karl Robert, 1308 (1320)-1342
Lajosch I. der Grosse , 1342-1382
Maria , 1382-1385
Karl II.der Kleine von Neapel, 1385-1387
Schigmond von Luxemburgischer, 1387-1437
Albert Habsburg, 1437-1439
Erschybet, 1439-1440
Ulaslo I. Jahelon, 1440-1444
Laslo V. Posmertnyj , 1444-1457
Regent Janosch Hunyadi, 1446-1453
Matjasch I. Hunyadi(Korvin), 1458-1490
Regent Michaj Siladi, 1458
Friedrich III Jaheleoner von Liga Haraji, 1459
Laslo II., 1490-1516
Lajosch II., 1516-1526
Türkische Expansion in das ungarischen Königsreich
Zerfall des Großen Ungarns in mehrere Teile.
Leiter Janos Sapolyaji, 1526 -1541
Westungarn im Bestand des Osterreichs
Osterreichische Dynastie der Habsburger
Ferdinand I., 1526-1564
Maximilian II., 1564-1576
Rudolph II., 1576-1608
Matjasch I., 1608-1619
Ferdinand II., 1618-1637
Ferdinand III., 1637- 1657
Leopold I., 1657-1705
Joseph I., 1705-1711
Karl III., 1711-1740
Maria-Theresia, 1740-1780
Joseph II., 1780-1790
Leopold II., 1790-1792
Franz II., 1792-1835
Ferdinand V., 1835-1848
Ostungarn im Bestand Transsilvanien
Transilvanische Fürste:
Stefan Batori, 1576
Kristof Batori, 1576-1581
Zigmond Batori, 1586-1599
Ondras Batori, 1599-1603
Moses Sekej, 1603
Istvan Botschkaji, 1605-1606, Besitzer von Ungarn und Transsilvanien
Sigmund Rakozi, 1607-1608
Gabor Batori, 1608-1619
Gabor Betlen, 1613-1629
Dyordy I. Rakozi, 1630-1648
Dyordy II. Rakozi, 1648-1660
Sofija Batori und ihr Sohn Ferenz I. Rakozi
Michaj Apafi, 1661-1690
Imre Tekeli und Ilona Srini, 1690-1703
Ferenz II. Rakozi, 1703-1711
Ungarische Republik
Lajos Koschut, 1848-1849
Doppelmonarchie Osterreich-Ungarn
Franz-Joseph, 1848-1916
Karl IV., 1916-1918
Ungarische Republik
Michaj Karoji, 1918-1919
Ungarische Sowjetische Republik
Stepan Klotschurak (Dezember 1918-Juni 1919)
Tschechoslowakische Republik
Präsidenten:
T. Masaryk , 1918-1935
E. Benesch, 1935-1938
J. Syrowy, September-Dezember 1938
E. Hacha, Dezember 1938 - März 1939
Karpatische Ukraine
Awhustyn Woloschyn, 1938-März 1939
Ungarische Monarchie
Miklosch Horti de Nadybanja, 1938-1944
Sowjetunion
Generalsekretäre des ZK der KPdSU:
J. W. Stalin (Dschugaschwili), 1944-1953
H. M. Malenkow, 1953
N. S. Chruschtschow, 1954-1964
L.I. Breschnew, 1964-1982
J. W. Andropow, 1982-1984
K.U. Tschernenko, 1984-1985
M. S. Gorbatschow, 1985-1991
Ukraine
Präsidente:
L.M. Krawtschuk, 1991-1994
L.D. Kutschma, ab 1994
Es ist kein Geheimnis, dass es im Mittelalter in Hruschewer Kloster eine Drukerei und in Mukatschewer Kloster eine riesige Bibliothek gab. Momentan gibt es in Transkarpatien über 30 Klöster. Die bekanntesten von ihnen sind:
1. Mukatschiwer Frauenkloster, orthodox, Mukatschiw 14. Jh.
2. Imstytschewer Männerkloster, griechisch-
katholisch, Imstytschewo ,1687
3. Uhlajer Frauenkloster, orthodox, Uhlja 10. Jh.
4. Tschumalewer Frauenkloster, orthodox, Tschumalewo, 1925
5. Bedewljaer Frauenkloster, orthodox, Bedewlja , 1929
6. Domboker Frauenkloster, orthodox, Rakoschyno , 1932
7. Männerkloster, griechisch-katholisch, Malyj Bereznyj , 1742
8. Drahiwer Frauenkloster, orthodox,
Drahowo-Sabrody , 13 Jh.
9. Lyptschaner Frauenkloster, orthodox, Lyptscha , 1925
10. Isaer Männerkloster, orthdox, Isa-Nankowo , 1920
11. Chuster Männerkloster, orthodox, Chust-Horodylowo , 1930
12. Pryborschawker Frauenkloster, orthodox,
Pryborschawske- Sadnje , 1933
13. Kopaschnower Frauenkloster, orthodox,
Kopaschnowo , 1936
14. Boronjawer Männerkloster, griechisch-katholisch,
Boronjawa , 1716
15. Swaljawer Frauenkloster, orthodox,
Swaljawa , 1997
16. Uschhoroder Frauenkloster, römisch-katholisch,
Uschhorod , 1996
17. Chuster Männerkloster, ortodox,
Chust-Kolesarowo 20 Jh.
18. Tjatschiwer Männerkloster, orthodox,
Tjatschiw, 2000
Jedes Land zeichnet sich durch das aus, was die anderen nicht haben, und worauf man auch weit weg von der eigenen Landesgrenze stolz sein kann. Transkarpatien kann auf seine einmaligen Holzkirchen stolz sein. Die Kirchen sind ohne einen Nagel im spezifischen Baustil, der nur für diese Gegend charakteristisch ist, von Volksmeistern gebaut worden. Unter ihnen kann man den " Bojkentyp" des Kirchenbaus besonders hervorheben. Er ist die ursprüngliche Form des Kirchenbaus in den Karpaten. Solche Holzkirche besteht aus 3 Räumen, hat 3 pyramidenförmige Türme mit unterschiedlicher Giebelgestaltung. Der Altarraum und das Kirchenschiff sind schmaler als das Querschiff. Der " Lemkentyp" von Holzkirchen hat ein zweigiebeliges Dach und Zwiebeltürme. Der höchste Punkt ist nicht mehr über der Vierung , sondern über der Apsis. Die " Huzulenkirche" hat eine Kreuzform und besteht aus 5 Teilen. Die Vierung ist breiter als der nördliche und der südliche Teil des Längsschiffs. Beide sind etwas kleiner als die Länge der Querschiffe . Uber der Vierung sitzt ein achtgiebeliger Turm. Die gesamte Kirche sieht kompakt und schlank aus.
Holzkirchen von Transkarpatien:
Wyschka, Uschok, Suchyj, Nowa Rostoka (Swaljawa), Tjatschiw, Bukowez, Pryslip, Pylypez, Danylowo, Krajnykowo, Werchnij Studenyj, Husnyj, Kolotschawa - Horb, Kolotschawa -Imschad, Nyschnja Kolotschawa, Serednje Wodjane(untere und obere Kirche), Synewyrska Poljana, Torun, Swaljawa-Bystryj, Podobiwez, Huklywyj, Jalowe, Kolodne, Sil, Kostryno, Jassinja, Neresnyzja, Wilchowyzja, Dilowe, Lokit, Deschkowyzja, Iwaschkowyzja, Sokyrnyzja, Likizary, Domaschyn, Stuschyzja, Isky, Repynne, Wutschkowe, Nyschnij Studenyj, Olexandriwka, Ruske Pole, Dulowo, Plawje, Uschhorod (Museum), Werchnja Hrabiwnyzja, Sadilske, Rossosch, Krywa, Keletschyn, Perechresnyj, Lubnja.
In Transkarpatien kommen fast alle europäische Baustile vor angefangen vom Spätbyzantinischen über den Romanischen, den Gotischen, die Renaissance, den Barock, den Klassizismus, die Romantik bis zu Bauarten Ende des 19. Anfang des 20. Jh., Sezession, Eklektizismus, Funktionalismus und Konstruktivismus. Gerade in den Zeiten der Gotik und des Barocks entstehen schwere massive Steinkirchen, die die Stärke der Religion symbolisieren. Charakteristisch für sie sind die senkrechten Kompositionen, eine Verbindung in der Architektur von der Religion mit der Liebe zum Leben.
Die alten Steinkirchen von Transakarpatien:
Kidyosch, Horjany, Wyschkiw, Uschhorod, Berehowo, Bobowe, Tschepa, Lypowo, Wynohradiw, Tjatschiw, Chust, Tschetowo, Muschijewo, Wary, Mukatschiw, Derenkowzi, Bilky, Tschasliwzi, Strumkiwka, Palad Komarowzi, Welyka Bihan, Bodoliw, Berehy, Bene, Tschornotyssowo, Schalanky, Iwaniwka, Borschawa und Huta.
Die ersten Festungen entstehen in unserer Region in der Bronzezeit. Das waren einfach Siedlungen, die mit einem Erdwall umgeben wurden, z. B. Ardanowo, Stremtura (Irschawa) und Halisch-Lowatschka (Mukatschiw). Die vollendete Form der Festungen haben die Schlösser des 11.-17. Jh. In Transkarpatien sind 12 mittelalterliche Schlösser bekannt. Eigentlich ist das Feudalschloss eine spezifische Bauart, die nur für das Mittelalter charakteristisch war. Es war so stark mit seiner Epoche verbunden, dass es den Anfang und das Ende in dieser Zeit hat. Es gibt zwei Arten von solchen Schlössern. Die ersten sind Parasiten-Schlösser, die dem Zwecke der Aufsicht und der Zinseintreibung sowie für die Organisation der Uberfälle auf das kontrollierte Territorium dienten. Die anderen sind Wächter-Schlösser des besetzten Landes. Meistens haben die klassischen mittelalterlichen Schlösser 2 Standardformen: vierseitige, die an den Seiten noch Schutzfestungen haben, und achtseitige , deren Form aber variiert. Die Bauart der transkarpatischen Schlösser war etwas anders, weil sie stark von der geographischen Lage beeinflusst wurde.
1. USCHHORODER (Uschhorod) - 11 Jh.
2. MUKATSCHIWER (Mukatschiw)- 11 Jh.
3. NEWYZKER (Newyzke, Rayon Uschhorod) - Ruinen, 13.-17. Jh., (die heutige Nutzung wird sonst auch nicht erwähnt)
4. SEREDNJER (Serednje, Rayon Uschhorod) - Ruinen, 12.-18. Jh.
5. KWASSOWER (Kwassowo, Rayon Berehowo) - Ruinen, 12.-16. Jh.
6. TSCHYNADIJEWER (Tschynadijewo, Rayon Mukatschiw) - Parkanlage, 15. Jh.
7. KOROLEWER (Korolewo, Rayon Wynohradiw) - Ruinen, 12.-15. Jh.
8. CHUSTER (Chust) - Ruinen, 11.-18. Jh.
9. WYNOHRYDIWER (Wynohradiw) - Ruinen, 11.-16. Jh.
10. BRONKAER (Bronka, Rayon Irschawa) - Reste, 13.-14 Jh.
11. BORSCHAWER (Wary, Rayon Berehowo) - Reste, 11.-17. Jh.
12. WYSCHKIWER (Wyschkowo, Rayon Chust) - reste, 13.-14. Jh.
Neben den Schlössern, die für die Führung der Kriege gedacht waren, haben sich die feudalen Adelsfamilien ruhige Wohusitze gebaut. Große Räume, luxuriöse Inneneinrichtung, originelle und vielfältige Bauarten der äußeren Anlagen - das ist vor allem für transkarpatische Adelspaläste sehr charakteristisch:
1. SCHLOSS- VILLA SCHöNBORN
(Sanatorium "Karpaty", Rayon Mukatschiw)
2. PERENI - PALAST (Wynohradiw)
3. DOWHAI- PALAST (Dowhe, Rayon Irschawa)
4. BEREHIJIW- PALAST (Berehy, Rayon Berehowo)
5. RAKOZI-PALAST (Mukatschiw)
6. KARATSCHONI-PALAST (Bilky)
7. DRUGETTI-PALAST (Ruinen, Uschhorod-Horjany)
8. BETLENIW -PALAST (Berehowo)
9. PLOTENI - PALAST (Welyki Lasy, Rayon Uschhorod)
Unsere Oblast der Bevölkerungszahl nach grösser als Island, Dschibuti, Westsachara, Guinea, Guinea-Bissau, Swasiland, Belize, Surinama, Guyana, Wanuatu, Fidschi, Salomonen ist.
Transkarpatien eine Region ist, in der verschiedene Kulturen, Völker und Religionen zusammenkommen. Hier mischen sich auch geographische und klimatische Zonen. Trotz all den Kriegen und Katastrophen sind die Beziehungen zwischen den Kulturen, den Religionen und den Volksgruppen sehr freundlich geblieben. Die Karpatischen Berge schützen die Transakarpatische Ebene vor kalten Winden. Es gibt mehrere Versionen über den Ursprung der Ortsnamen:
1. Uschhorod: die Stadt am Fluss Usch. Altbulgarische Wörter "uhol" als "wuhillja" (Kohle) und "uhol" als "kut" (Ecke). Oder vom Wort "usok" als "wuskyj" (eng), gemeint war das enge Ushhtal . Die nächste Möglichkeit - von den türkischen Wörtern "ung" oder "ong", die als "prawyj" (rechte) übersetzt werden.
2. Mukatschiw: vom Wort "muka" (Qual), sich quälen beim Bau des mächtigen Schlosses "Palanok". Die andere Variante: vom Wort "muka" (Mehl), weil damals am Fluss Latoryzja eine riesige Gerstenmühle stand. Noch eine Vermutung: "das Land vom Herrn Munkatschi" . Das ist die ungarische Variante.
3. Chust: vom ungarischen "Land des Feldherren Husti"
4. Berehowo: slawischer Name "die Stadt am Ufer (Bereh)-Trockenland
5. Tjatschiw: altdeutsches "Deutschau", "Tiutsch - au", "Tiutscho", das als "deutsches Dorf" übersetzt wird.
6. Wynohradiw: die Stadt, wo man "Wynohrad" (Weintrauben) züchtet, (früher hieß die Stadt Sewlijusch).
7. Swaljawa: vom altungarischen und altslawischen "soljwa", das heißt "der Ort, wo Salzwasser (Mineralwasser) fließt"
8. Rachiw: vom Wort "rachuwaty"(zählen), oder " das Land des Herrn Rach"
9. Irschawa: altslawisches Wort "irschawa" (gerostet). Der Fluss Irschawka, dessen Wasser an Eisenoxid reich ist, hat braune Farbe. Der alte Name "Iloschwa" kommt von dem Namen der Besitzer dieses Territoriums.
10. Peretschyn: vom Wort "peretyn", das heißt "die Durchquerung der Straßen", oder die andere Variante - "dasLland des Herrn Peretschi".
11. Welykyj Beresnyj: "grosser Birkenwald"
12. Mischhirja: neuer Name "misze misch horamy" (seit 1953), bedeutet Ort zwischen den Bergen
13. Wolowez: der Ort, wo die Ochsen (woly) überwintert haben.
Die Namen der anderen Ortschaften:
Rostoka, Hat, Hreblja, Wyr, Saritschja, Uschok, Synjak, Kalnyk, Kamjanka - von den Wörtern, die etwas mit Gewässern Verbundenes bezeichnen: Fluss, Wasser, Strom, Sumpf.
Cholm, Dilok, Dilowe, Kopyniwzi, Pryslip, Bereh, Saperedillja, Wertep, Kut - von den Wörtern Berge, Berg
Tysjanka, Beresnyj, Sokyrnyzja, Tschertisch, Horintschewo, Jablunewo, Kalyny, Orichowyzja, Lypowo, Losa, Losjanske, Smerekowo, Werbowez, Hruschewo, ternowo, Oljschywka, Hrabowo, Duby, Dubowe, Dibrowa, Dubriwka, Jassinja, Trosnyk, Trostjanyzja, Kolodne, Liskowez, Lissarnja, Dratschyno, Koropez, Strojno, Beresowe, Barwinok, Bobowyschtsche, Bukowez, Kaschtanowo, Topolyn, Lopuschanka, Wilchowatyj, Wilchiwzi, Wilyschany - die Wörter heißen "Wald, Baum" und andere Pflanzensorten .
Kamjanyzja, Zeholnja, Uhlyzja, Kopaschnewo, Kopanja, Bereh, Ploska, Majdan, Kossyno, Lasy, Poljana, Luh, Luhy, Laseschtschyna - stammen von den Wörtern "Erde, Feld" u.a.
Turja-Poljana, Turja-Remeta, Turytschky, Wowkowe, Komariwzi, Kobylezka Poljana, Bilky, Schukowo, Medweschyj, Olenewo, Koropez, Tschop, Ossa, Holubyne, Rakoschyno, Rakowo, Lysytschewo, Kobylynezj, Kljatschanowo, Meschkarnja, Kutschawa, Wolosjanka, Wolowez, Wolowoje, Bytschkowo, Werezky, Kerezky, Baranynzi, Stryhalnja, Skotarske - stammen von Tiernamen.
Wie unsere Vorfahren sagten: es gibt Tage für die Arbeit und es gibt Zeit für die Erholung. In Transakarpatien feiert man einzigartig und originell. Bis heute kann man in den Städten und Dörfern zu Weihnachten die Erwachsenen und Kinder auf der Straße antreffen, die vom Haus zu Haus gehen und Weihnachtslieder singen. Oder der andere Brauch: zu Ostern kommen alle Leute mit Körben voller Lebensmittel in die Kirche, um sie weihen zu lassen. Jedes Volk, das in unserer Region lebt, hat die Traditionen der eigenen Kultur behalten: egal ob es das Hanukafest bei den Juden ist, Weihnachten bei den Ungarn und Deutschen, Masleniza (die Butterwoche) bei den Russen, Pfingsten bei den Ukrainern und Roma oder Merzischor bei den Rumänen.